Verantwortlich: 
Susann Dohm
Botschafterin für inklusive Bildung

Büroanschrift:
Von-der-Tann-Straße 31
82319 Starnberg
Deutschland

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NEU - Schulbegleiterdienst für inklusive Schulbildung
Landkreis Starnberg


Die inklusive Schule ist ein Ziel der Schulentwicklung aller Schulen in Bayern und inklusiver Unterricht ist Aufgabe aller Schulen
( BayEUG Art. 30b )

 


Wir gründen einen Schulbegleiterdienst im Landkreis Starnberg
 für die inklusive Schulbildung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*** In Bearbeitung ***

Wir suchen zum xx.xx.xxx einen Mitarbeiter im Schulbegleiterdienst für inklusive Schulbildung im Landkreis Starnberg

Stelle:  xx
Arbeitsort: xx
Arbeitgeber: xx
Umfang: xx
Vertragsart: xx

Antrittsdatum: ab xx

 

Wir sind ein junges Team. Unser Anliegen ist die Aufklärung der inklusiven Schulbildung und die Förderung und Entwicklung eines hochwertigen, inklusiven Bildungssystems.

 

Was wir uns von Ihnen für unsere Klienten wünschen würden:
xxx


Aufgabenbeschreibung:

xx

Was Sie von uns erwarten dürfen:
Eine authentische Unterstützung und ein offener und ehrlicher Umgang.
Fortbildungsmöglichkeiten

Faire Vergütung
13. Monatsgehalt
29 Tage Urlaub

 

Akteneinsicht

Natürlich erhalten alle Betroffenen eine vollständige Akteneinsicht über
die gespeicherten Daten.

 

Inklusion und Integration
Die Begriffe Inklusion und Integration werden häufig zusammen verwendet. Doch Integration ist nicht bedeutungsgleich mit Inklusion und ist auch keine Vorstufe der Inklusion. Integration unterscheidet zwischen Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung und meint lediglich die Eingliederung von Menschen mit Behinderung in eine ansonsten gleichbleibende, unveränderte Umgebung. Aus diesem Grunde wird hier auch der Begriff „Sonderpädagogischer Förderbedarf“ verwendet, weil bei der Integration immer nur auf die Defizite geschaut wird und wie diese beseitigt werden können. Deshalb kann der Begriff „sonderpädagogischer Förderbedarf“ mit der Integration verbunden werden.

Das Leitbild der UN-Behindertenrechtskonvention ist die Inklusion nicht die Integration. Inklusion ist kein sonderpädagogischer, sondern als ein allgemeinpädagogischer Anspruch zu verstehen. Nach Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention dürfen Menschen mit Behinderungen nicht weiter vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden. Vielmehr ist ihnen ein Zugang zu einem inklusiven und hochwertigen Unterricht an wohnortnahen Grundschulen und weiterführenden Schulen
zu gewähren. 


"Im Gegensatz zur Integration will die Inklusion nicht die Kinder den Bedingungen der Schule anpassen, sondern die Rahmenbedingungen an den Bedürfnissen und Besonderheiten der Schülerinnen und Schüler ausrichten.“

 

Die Inklusion verlangt die Anpassung der Umwelt an die individuellen Bedürfnisse des Menschen mit Behinderung. Gemeint ist nicht etwa umgekehrt ein Anpassungszwang der betreffenden Person oder gar ihr Ausschluss aus dem allgemeinen Bildungssystem.

 Der Artikel 24 UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Deutschland, das Recht auf Bildung durch ein inklusives Bildungssystem in allen Bereichen zu verwirklichen. Dazu gehören Vorschulbildung, Grund- und weiterführende Bildung sowie Hochschulbildung, berufliche Bildung und lebenslanges Lernen, außerschulische und soziale Aktivitäten aller Lernenden. In der UN-Behindertenrechtskonvention steht nicht, dass Kinder mit einem "sonderpädagogischen Förderbedarf" ein Recht auf Inklusion haben, sondern Menschen mit einer Behinderung. 
 

 

Sonderpädagogik
"Die Entstehung der Sonderpädagogik ist ein Ergebnis der Separation,
durch die Aussonderung von Kindern mit Behinderungen in Sonderschulen. Dort werden sie weiter differenziert, nach der Art ihrer Behinderung in Körperbehinderte, Sprachbehinderte, Lernbehinderte, geistig Behinderte, Hör-/Sehgeschädigte und Verhaltensauffällige. Das nächstliegende Motiv
für eine solche starke Differenzierung in möglichst homogene Gruppen ist die mögliche Effizienz des Unterrichtes, besonders des Frontalunterrichts. Der Lehrer braucht sich nicht für jeden Schüler einzeln vorzubereiten, die Schulen müssen sich nur auf eine Behinderung baulich einstellen und vieles mehr."

Quelle: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Separation_(P%C3%A4dagogik)

Seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention steht das Sonder- Förderschulsystem somit im Widerspruch zur
UN-Behindertenrechtskonventio. Der UN-Ausschuss macht deutlich, dass sich Staaten, die neben dem "regulären" Schulsystem ein Sonder- Förderschulsystem weiter aufrechterhalten, in Widerspruch zur Verpfllichtung aus Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention stehen,  da diese ein "hochwertiges inklusives Bildungssystems" verlangt.


 Schüler die weiterhin zu einem Besuch der Sonder- Förderschule gezwungen werden, weil inklusive Schulplätze fehlen, könnten dadurch Anspruch auf Schadensersatz haben, wenn ihnen dadurch die Teilhabe in der Gesellschaft verhindert wird und dadurch ein selbständiges Leben als Erwachsene verwehrt bleibt. ​ Die Bildungsministerien müssen nachweisen und sicherstellen, dass alle bisherigen Mittel, in die Förderung  und Entwicklung hochwertiger inklusiver Schulbildung investiert werde. 


Susann Dohm
Botschafterin für inklusive Schulbildung

Deutscher Verband inklusiver Schulentwicklung i.G.